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Diesmal die positiven Seiten: 10mal Danke an den Feminismus!

Danke dafür:

1. Dass mein Bruder selbstverständlich nach dem Essen mitaufsteht und hilft, und dass er nicht der einzige Mann ist

2. Dass ich nicht Verwunderung hervorrufe, weil ich mit Werkzeug umgehen kann, sondern Verwunderung weil ich es nicht kann.

3. Dass ich die Ausgaben des Emma-Abos auf dem WG-Klo liegenlassen und beim Frühstück feststellen darf, dass der Mitbewohner sie regelmäßig liest.

4. Dass jetzt auch Frauen in der Armee schießen dürfen

5. Dass meine Eltern sich nicht dafür interessieren wann ich heirate, nur dafür wann ich Kinder bekomme

6. Dass Männer beeindruckt und interessiert sind wenn ich erzähle dass ich Kampfsport mache

7. Dass ich mit Pärchen befreundet bin, wo die Frauen eine höhere Bildung haben, mehr Geld verdienen und maßgeblich den Wohnort bestimmen, und das überhaupt kein Thema ist.

8. Dass ein eigenes Konto haben, wählen gehen und über mich selbst bestimmen dürfen schon so selbstverständliche Rechte sind, dass ich erst sehr spät darauf komme dem Feminismus dafür zu danken

9. Dass ich und der Feminismus jetzt so weit sind, dass wir unseren eigenen Weg finden dürfen, auch mit Makeup, rasierten Beinen und einer Vorliebe für Rosa.

10. Dass er nicht aufgibt

gesehen bei Kaltmamsell, ursprünglich von Courtney auf feministing: 10 sexistische Dinge, auf die ich gut verzichten kann

Na denn:

1. Dass ich mich auch mit 27 noch nicht traue, alleine zu trampen. Und Grund dazu habe.

2. Dass ich mich unförmig und unweiblich fühle, wenn ich nur von kleinen, zierlichen Frauen umgeben bin, auch wenn ich klein und zierlich gar nicht besonders attraktiv oder weiblich finde. 

3. Dass mein Bestehen darauf, meine Koffer/Kisten/ausgehängten Türen selbst zu tragen nichts mit hysterischem Feminismus, aber alles damit zu tun hat dass ich das ohne große Mühe KANN.

4. Dass manche Männer dann mit Verweis auf die Emanzipation ihre eigene Faulheit und Unhöflichkeit zu vertuschen suchen und einen alles allein tragen lassen. 

5. Dass ich noch oft genug in Gesellschaften bin, wo nach dem Essen nicht nur zuerst, sondern sogar nur die Frauen aufspringen und beim abräumen helfen – und das nur mir als Frau, nicht aber den Männer um mich rum, dabei unbehaglich wird

6. Das mich die Beleidigung „fett“ mehr trifft als die Beleidigung „dumm“, weil ich zwar mittlerweile das Selbstbewusstsein habe das eine als falsch zu erkennen, aber nicht das andere.

7.  Mutter, eigentlich sehr bewundernswerte und vernünftige Person: „Du solltest dich in Gesprächen etwas zurückhalten, so verschreckst du jeden Mann.“

8. Evangelisch-Nonnen-in-Bayern-Volksdüdelfilme, in denen Prositutierte und Zuhälter als alternativ-linke, familiäre Gemeinschaft dargestellt werden.

9. Dass Keira Knightleys Brust auf dem Originalplakat zu dem Film „Arthur“ naturgegeben flach, auf dem amerikanischen Plakat auf Größe C aufgeplustert war. 

10. Das Infragestellen der Weiblichkeit irgendeiner Frau, oder der Männlichkeit irgendeines Mannes. Übelster fieser Tiefschlag-Sexismus.